Richtlinien der ZGMTH
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TEXT
(1) Erfassen Sie bitte den Text endlos, d.h. mit Formatvorlage Standard, Zeilenabstand 1,5 Zeilen, Times 12 Punkt, Absatzabstand 12 Punkt, Flattersatz. Gegebenfalls Tabellen ohne manuell eingefügte Zeilenumbrüche, Leerzeilen, Einrückungen und Einzüge, Zuweisung von Formatvorlagen, manuelle Formatierungen außer Kursivierungen, automatische Nummerierungen und Aufzählungen, ohne Zeilenschaltung (›Enter‹-Taste) am Zeilenende, es sei denn am Ende eines Absatzes, ohne jede Silbentrennung, ohne Leerzeilen zwischen Absätzen.
(2) Spezielle Formatierungswünsche (Einrückungen, Zentrierungen, Tabellen etc.) werden von uns umgesetzt, sofern sie technisch realisierbar sind und aus dem Manuskript deutlich hervorgehen.
TEXTGLIEDERUNG
(1) vor dem Fließtext: Titel, gegebenenfalls Untertitel, Autor, Abstract, gegebenenfalls Motto.
(2) Fließtext: der erste Abschnitt ohne Zwischenüberschrift
Zwischenüberschriften in bis zu drei Hierarchiestufen (bitte als [Z1], [Z2], [Z3] markieren).
(3) Wahlweise Gliederung durch Sternchen (* * *).
WERK- UND PUBLIKATIONSTITEL SOWIE INSTITUTIONSNAMEN
(1) Kursiviert werden: Titel selbständiger Publikationen (Kursivierungen im Titel werden durch einfache Anführungszeichen wiedergegeben), individuelle Werkbezeichnungen wie Beinamen (Maurizio Cazzati, Sonata settima La Rossella in c, op. 18), Institutionsnamen (das Symposium an der Hochschule für Musik und Theater Mannheim, aber: das Symposium an der Musikhochschule Mannheim), Hervorhebungen in Zitaten.
(2) nicht kursiviert werden: Gattungsbezeichnungen und Besetzungsangaben (Arcangelo Corelli, Sonata d-Moll, op. 1,11, Grave (I. Satz), T. 1–6)
ANGABE VON NOTEN- UND AKKORDFOLGEN IM FLIEßTEXT
(1) Kursiviert werden: Notennamen (Terzzug e-d-c)
(2) nicht kursiviert werden: Akkordnamen (Quintfall d-G-C), Tonartbezeichnungen (C-Dur, a-Moll), Bezeichnungen der Oktavlage (Terzzug e2-d2-c2)
(3) Leerzeichen in Akkordfolgen mit Angabe des Tongeschlechts (d-Moll - G-Dur - C-Dur)
(4) keine Leerzeichen bei der Bezeichnung von Ton- und Akkordfolgen (e-d-c, d-G-C aber: C-G / a-e / F-C)
ZEICHENGEBRAUCH
(1) Doppelte Anführungszeichen: Titel unselbständiger Publikationen (»Zur Geschichte der Tonart C-Dur«, ZGMTH 12 (20##), 12–13), nachgewiesene Zitate (»Vagierende Akkorde« (Schönberg 1911, ###)
(2) Einfache Anführungszeichen: Termini technici (›Vagierende Akkorde‹), Distanzierungen (›Meisterwerk‹), Zitate in Zitaten
(3) Verwenden Sie bitte nur die sogenannten ›schweizerischen Anführungszeichen‹ – und zwar als »doppelte« wie auch als ›einfache‹.
PC: »Doppelte« Anführung: ALT+175, »Doppelte« Ausführung: ALT+174, ›Einfache‹ Anführung: ALT+0155, ›Einfache‹ Ausführung: ALT+0139.
MAC: »Doppelte« Anführung: Shift+Alt+q, »Doppelte« Ausführung: Alt+q.
(4) Leerzeichen stehen nach jedem Satzteil, nach Ordinalzahlen (2. Kapitel, 3. Takt, auch bei Datumsangaben, also: 2. September) und nach Abkürzungen, sofern diese nicht von einem Satzzeichen gefolgt werden (›T. 43‹; ›vgl. Burgmüller 2008, 3‹)
(5) Einfache Bindestriche wie üblich, außerdem zur Verbindung von Tonnamen und Akkordbezeichnungen (s.o.).
(6) Halbgeviertstriche als Spiegelstriche, Gedankenstriche und in der Bedeutung ›bis‹ (Takt 1–10, Schönberg 1911, 22–30, 1785–1850).
(7) Eckige Klammern finden nur Verwendung bei Auslassungen in Zitaten (s.u.), bei grammatischen Angleichungen und Wortverstellungen, eingefügten Autorenkommentaren und Hinweisen auf Hervorhebungen des Autors und als Klammern zweiter Ordnung (Klammern [in Klammern])
(8) Spitze Klammern gehören nicht in den Text: sie werden ausschließlich für Formatierungsangaben in der Seitenbeschreibungssprache HTML verwendet.
ZITATE
(1) Auslassungen in Zitaten werden mit [...] bezeichnet. Befindet sich eine Auslassung nach einem Satz, dann wird dies folgendermaßen angezeigt: ›...Ende. [...] Jetzt weiter‹. Ist der Satz vor dem Ende abgebrochen, dann so: ›...nicht am Ende [...]. Doch jetzt geht es weiter.‹
(2) Eingriffe (grammatische Angleichungen und geringfügige Wortverstellungen) sowie interne Kommentare des Autors werden ebenfalls durch eckige Klammern [ ], aber ohne Hinweis auf den Kommentator gekennzeichnet. Hervorhebungen durch den Autor werden als Anmerkung in den Fußnoten nachgewiesen.
(3) keine Leerzeichen bei Abkürzungen wie: J.S. Bach, s.o., u.a.
(4) Vermeiden Sie cf., op. cit., a. a. O.
(5) ›Takt‹ im Fließtext ausschreiben, in der Legende zu Notenbeispielen als ›T.‹ abkürzen.
FUßNOTEN
(1) Die in einem Artikel zitierte Literatur wird in einem Literaturverzeichnis zusammengefasst, das am Ende des Artikels steht. Daher werden bei Literaturangaben in einer Fußnote lediglich Autor (ohne Vornamen), Erscheinungsjahr und Seitenzahl (ohne ›S.‹) genannt (›Autor 1999, 325.‹).
(2) Unmittelbar folgende Hinweise auf dieselbe Publikation erfolgen durch das Kürzel ›ebd.‹, gegebenfalls mit Angabe einer abweichenden Seitenzahl. Das Kürzel ›a.a.O.‹ verwendet die ZGMTH nicht.
(3) Zitate und Literaturnachweise in Anmerkungen:
»Zitat« (Müller 2000, 34), Müller kommentiert: »Zitat« (2000. 34) oder: Müller (2000) weist darauf hin, daß …
(4) Achten Sie darauf, daß jede Fußnote mit einem Punkt endet. Endet jedoch ein Zitat mit einem Punkt, entfällt dieser nach dem folgenden Nachweis.
LITERATURVERZEICHNIS
(1) Die Angabe des Erscheinungsortes wird von einem Doppelpunkt und der Verlagsangabe gefolgt. Das Wort ›Verlag‹ wird nicht verwendet.
(2) Zitieren Sie möglichst aus der Erstausgabe oder, bei Textänderungen, aus den entsprechenden Folgeauflagen.
(3) In der Literaturangabe steht immer zuerst die Jahreszahl der Erstausgabe. Zitieren Sie aus einer späteren Auflage, folgen die Angabe der Auflage, die entsprechende Jahreszahl und eventuell weitere bibliographische Angaben nach der vollständigen Nennung der Daten der Erstausgabe. Die Jahreszahl steht in Klammern nach dem Nachnamen des Autors. Die Angabe des Erscheinungsortes wird obligatorisch von einem Doppelpunkt und der Verlagsangabe gefolgt.
(4) Hinweise auf selbständige Publikationen formatieren Sie bitte nach dem folgenden Muster: Gülke, Peter (1975), Mönche – Bürger – Minnesänger, 3. Aufl., Leipzig: Koehler & Amelang, 3. Aufl. Laaber: Laaber 1998, 24. Aber: Autor, Anton (Hg.) (2008), […]
(5) Hinweise auf unselbständige Publikationen formatieren Sie bitte nach dem folgenden Muster: Bernstein, David W. (2002), »Nineteenth-Century Harmonic Theory: The Austro-German Legacy«, in: Christensen 2002, 788–794. Beziehungsweise: Christensen, Thomas (Hg.) (2002), The Cambridge History of Western Music Theory, Cambridge: Cambridge University Press.
(6) Mehrere Autoren oder Herausgeber: Erster Autor mit nachgestelltem Vornamen, weitere Autoren mit vorangestelltem Vornamen
Müller, Peter / Peter Müller / Petra Meier (1999), […]
Aber: […], hg. von Peter Müller, Sabine Meier und Sieglinde Delmenhorst, […]
NEUAUFLAGEN, REPRINTS UND NEUEDITIONEN
(1) Neuauflagen: Bei (identischen) Neuauflagen älterer Werke folgen die Angabe der Auflage, die Jahreszahl und eventuell weitere bibliographische Angaben nach der vollständigen Nennung der Daten der frühesten textgleichen Auflage: Nietzsche, Friedrich (1903), Menschlich-Allzumenschliches, München: Fink, 26. Aufl. 2003. Bei Unsicherheiten hinsichtlich Abweichungen in Text und Paginierung ebenfalls möglich: Nietzsche, Friedrich (2002), Menschlich-Allzumenschliches [München 1903], Müchen: Fink, 202–203.
(2) Reprints (Faksimiles): bei Reprint-Ausgaben steht ›Reprint‹ vor dem Ort ohne Komma: Fenaroli, Fedele (1775), Regole musicali di cembalo, Neapel, Reprint Bologna: Forni 1975 (= BMB II/140). Aber: Riepel, Joseph (1752–86), Anfangsgründe zur musicalischen Setzkunst, Regensburg und Wien, Reprint in: Joseph Riepel: Sämtliche Schriften zur Musiktheorie, Bd. 1, Wien u.a.: Böhlau 1996.
(3) Neueditionen: Nietzsche, Friedrich (1903), Menschlich-Allzumenschliches, München : Fink, Neuedition Frankfurt: Siegwart. 2003.
(4) bei undatierten Manuskripten: Durante, Francesco (2003), Bassi e Fughe, Ms. Neapel, Neuedition, Padua: Armelin Musica.
(5) bei Herausgabe mit Titeländerung: Muffat, Georg (1699), »Regulae concentuum partiturae«, Ms., hg. von Hellmut Federhofer als: An Essay on Thoroughbass (= Musicological Studies and Documents 4), American Institut of Musicology 1961. Internet: www.bassus.cmusge.ch
(6) bei Mehrfachnennung des Autors:
Riemann, Hugo (1901), Präludien und Studien III, Leipzig: Breitkopf & Härtel, Reprint Hildesheim: Olms 1967.
––– (1901a), »Musikalische Logik« [1872], in: Riemann 1901, 1–22.
––– (1901b), »Zur Theorie der Konsonanz und Dissonanz«, in: Riemann 1901, 31–45.
(7) bei mehreren Erscheinungsorten: Adorno, Theodor W. / Max Horkheimer (1999), […], Stuttgart/Weimar: Metzler. Drei und mehr Erscheinungorte:
Friedrich, Friedrich (1976), […], Hildesheim u.a.: Olms.
(8) Kursivierungen im nachzuweisenden Titel werden mit einfachen Anführungszeichen markiert (»Mein ›Siebentes Streichquartett‹ und seine Nachwirkung auf die Zukunft«). Achten Sie bitte darauf, dass ein Komma nach einer Kursivierung nicht selbst kursiv ist.
(9) Band mit Bd. abkürzen, Zählung arabisch; Teilbände werden mit Punkt getrennt: Bd. 34.2
(10) Weiterführende Hinweise zum Inhalt von Bänden sowie Reihenangaben stehen in Klammern und mit Gleichheitszeichen nach dem Titel ohne Komma; das Gleichheitszeichen entfällt, wenn der Band noch weitere Texte außer dem zitierten enthält: Ästhetische Theorie (= Gesammelte Schriften 7), aber: Impromptus (Gesammelte Schriften 17).
ÜBERSETZUNGEN
(1) Hinweise zur Übersetzung (abgekürzt: ›übers. von‹) vor dem Ort mit Komma getrennt.
WISSENSCHAFTLICHE ABSCHLUSSARBEITEN *
(1) veröffentlicht: Müller, Peter (2008), Der Akkord C-Dur, Phil. Diss., Laaber, Laaber.
(2) unveröffentlicht: Preuß, Volkhardt (1991): Die Anwendung der Clausellehre des 17. Jahrhunderts im Theorieunterricht, Diplomarbeit, Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
(3) Hinweise zum Dissertationsstatus werden vor dem Ort mit Komma getrennt: ..., Phil. Diss., Bonn.
MANUSKRIPTE UND TYPOSKRIPTE
(1) ›Ms.‹ steht dort, wo Ort und Jahr stünden: a) Erstschrift mit Jahr (..., Ms.), b) Erstschrift ohne Jahr: Sweelinck, Jan Pieterszoon (1901), Composition Regeln, Ms., hg. von Hermann Gehrmann, ’s-Gravenhage/Leipzig (= Werken van Jan Pieterszn. Sweelinck 10).
(2) bei Reprint-Ausgaben steht ›Reprint‹ vor dem Ort ohne Komma (Reprint Badenweiler 1955 ...).
INTERNETPUBLIKATIONEN
(1) Internetlinks werden ohne Angabe des Datums nachgestellt und enden ohne Punkt (die Aktualität zum Zeitpunkt der Herausgabe wird von der Redaktion geprüft): Aerts, Hans (2007), »›Modell‹ und ›Topos‹ in der deutschsprachigen Musiktheorie seit Riemann«, ZGMTH 4/1–2, Internet: https://www.gmth.de/zeitschrift/artikel/0123/0123.html.
NOTENBEISPIELE UND GRAFIKEN
(1) Versuchen Sie Zahl und Umfang von Notenbeispielen so gering wie möglich zu halten. Setzen Sie Partituren nach Möglichkeit als Klavierauszüge oder Particelle.
(2) Dateiformate: Finale, Sibelius
(3) Satzspiegel: 12,5 cm x 18,5 cm, Rastralgröße 0,4 cm
(4) Bitte verwenden Akkoladenklammern nur zur Abgrenzung von Instrumentengruppen und bei originalen Klavierkompositionen. Insbesondere setzen Sie analytische Reduktionen, Harmonieauszüge etc. ungeklammert.
(5) Notenbeispiele sollten nach Möglichkeit nicht eingescannt, sondern neu gesetzt werden.
(6) Scans im TIFF-Format, Auflösung 1200 dpi.
(Stand 14.12.2008)