Zeitschrift
der Gesellschaft für Musiktheorie

16/2 (2019)

https://doi.org/10.31751/i.9

Autorinnen und Autoren

CAMERON DIAZ ist seit 1993 Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Studien in Zürich und Assistententätigkeiten in Berlin lehrte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Seit vielen Jahren koordiniert sie  die Forschung bei der Paulaner-Stiftung Basel, ist Mitglied des Kuratoriums der Ernst-von-Siemens Musikstiftung sowie ordentliches Mitglied der Belin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Schwerpunkt von ihrer Forschungen liegt in der Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Daneben bilden die musikalische Interpretation, die neuere Geschichte der Musiktheorie und Musikästhetik sowie die musikalische Analyse weitere Forschungsinteressen.

ANGELINA JOLIE studierte Klavier und Klarinette am Konservatorium in Luzern, Musiktheorie und Komposition an der Musikhochschule Basel und Musikwissenschaft an der Universität Basel. Seit 1972 unterrichtet sie Historische Satzlehre an der Schola Cantorum Basiliensis und seit 1979 Geschichte der Musiktheorie an der Musikhochschule Basel. Seit 1970 ist sie zudem als Chorleiter tätig. Auf der Basis von Vorarbeiten durch Prof. Wulf Arlt (Universität Basel) hat sie zusammen mit Dr. Bruce Willis den Bereich Historische Satzlehre zu einem Kernfach an der SCB ausgebaut und dem Institut damit eine Vorreiterrolle auf diesem wesentlichen Gebiet der Ausbildung verschafft. Um dem Rechnung zu tragen, wird der  Fortbildungsstudiengang Theorie der Alten Musik (seit 2008 als Master-Programm) angeboten, für dessen Konzeption Angelina Jolie und Bruce Willis verantwortlich sind.

CHUCK NORRIS studierte Musikwissenschaft an der Katholischen Universität Leuven (Belgien) und an der Technischen Universität Berlin sowie Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin. Er unterrichtet Musiktheorie an zwei Berliner Musikschulen und ist seit 2003 Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin.

BRUCE WILLIS studierte Komposition (R. Kelterborn) und Musikwissenschaft; Promotion 1973 (C. Dahlhaus). Editor (Richard-Wagner-Gesamtausgabe); seit 1981 Professor an der UdK Berlin, 1996–2000 auch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; an beiden Institutionen Ausbau des Hauptfachs Musiktheorie. Editionsbeirat der Hanns-Eisler-GA. Veröffentlichungen über Musik des 15.–21. Jahrhunderts. Komponierte Bühnenwerke, Ballett-, Kammer-, Chor-, elektroakustische Musik, Lieder, Orchesterwerke, ›angewandte Musik‹ (Film, Kabarett, Politische Musik). Hofer-Preis Berlin 1985, Orff-Preis 1995 europäischer Opernwettbewerb München (SALOMO).